Presse
Strohbach-Konzert in der Dornse
Preis für Wedtlenstedter Spielkreis
Auszeichnung für den Verbandspräsidenten
Adventskonzert
des MGV Liederkreis Helmstedt
Felix für KIGA Köchinger
Straße in Vechelde
Konzert 2011 der
Chorgemeinschaft Denstorf
Konzert 2011 der Chorgemeinschaft 1868 Thiede
Felix für KITA Hubertusstraße
in Salzgitter-Bad
"Neues vom Volkslied" ist ein Konzert überschrieben, das der Kreis-Chorverband Braunschweig am Sonntag, 13. Mai, in der Dornse des Altstadtrathauses für den Chorverband Niedersachsen-Bremen (CVNB) ausrichtet. "Das Volkslied ist in den vergangenen 50 Jahren sehr vernachlässigt worden", meint Kreis-Chorleiter Axel Huse. Das liege zum einen an der Vereinnahmung des Volksliedes durch die Nationalsozialisten, zum anderen aber auch an der Amerikanisierung in den 50er und 60er Jahren. "Umso großartiger ist es, wenn Musiker wie die Jazzkantine es wagen, eine CD mit Volksliedern aufzunehmen", lobt Huse. Er wünscht sich, dass auch Kinder und Jugendliche den Spaß am Volkslied entdecken.
Für das Konzert in der Dornse haben sich folgende Chöre des Verbandes beworben: Germania Bad Bevensen, Choro Mixturo aus Hannover, "More and more Singers" aus Moringen sowie der überregional besetzte CVNB-Projektchor 2011 unter der Leitung des Hildesheimer Professors Eckhard Albrecht.
Das Programm orieniert sich an Chorsätzen von Siegfried Strohbach, der bereits in den 70er und 80er Jahren zeitgemäße Volksliedchorsätze geschaffen hatte. Auf seinem Chorleitertag 2007 hatte der CVNB sich den Bestrebungen des Deutschen Musikrates angeschlossen, etwas für die Renaissance des Volksliedes zu tun. Das Konzert in Braunschweig ist nach Veranstaltungen in Göttingen und Wümme das dritte dieser Art. Zum Konzept gehört es, dass keine heimischen Chöre mitsingen, sondern sich fremde in der Stadt vorstellen.
Der Eintritt ist frei. Beginn ist um 17 Uhr. Auf dem Programm stehen nicht nur deutsche Lieder wie "Kein schöner Land", sondern auch international bekannte Weisen wie "The drunken Sailor".
Braunschweiger Zeitung vom 12. Mai 2012
Preis für Wedtlenstedter Spielkreis - Hier singen die Kinder täglich
Chorverband zeichnete die Einrichtung mit dem "Felix" aus - "Singen fördert alles, was für Kinder wichtig ist"
WEDTLENSTEDT. "Immer wieder kommt ein neuer Frühling" - mit strahlenden Gesichtern singen die Kinder das Lied, zeigen stolz mit den Händen, wie die Tierwelt auflebt und Pflanzen aufblühen. Als Lohn erhielt der Kinderspielkreis Wedtlenstedt gestern den "Felix".
"Felix"- das ist das Qualitätszeichen, das der deutsche Chorverband an Kindergärten und Spielkreise vergibt (siehe "Fakten"). "Tägliches Singen ist ein Kriterium, das für ,Felix' erfüllt werden muss", berichtete Alexander Riedel als Vorsitzender des Kreis-Chorverbands Braunschweig gestern in dem evangelischen Spielkreis Wedtlenstedt; er überreichte der Spielkreisleiterin Sabine Nickel die Auszeichnung: eine Urkunde und ein Emailleschild; auf dem Schild sind ein singender Vogel - "Felix" - und Musiknoten zu sehen.
"Für uns im Spielkreis gehört das Singen einfach dazu", hob Sabine Nickel hervor - ob beim Aufräumen, beim Malen oder "wenn wir gerade draußen einen Vogel sehen, die Kinder haben Spaß am Singen".
Unbestritten sind die positiven Einflüsse durch den Gesang - übereinstimmend haben darauf gestern alle Redner hingewiesen. "Singen fördert im Prinzip alles, was für die Entwicklung, die Frühförderung der Kinder wichtig ist", stellte Sabine Nickel fest und nannte die "Förderung der Konzentration, der linken und rechten Gehirnhälfte und des Gemeinschaftssinns".
In die gleiche Kerbe schlug Alexander Riedel: "Erwiesenermaßen beeinflusst das Singen auch positiv die Sprachentwicklung der Kinder." Für den Erhalt des "Felix" sei es Voraussetzung, dass "das Singen in den Tagesablauf der jeweiligen Kindertagesstätte eingebettet ist".
Die Pastorin Susann Golze freute sich riesig über den "ausgezeichneten Spielkreis" und lobte die Kinder mit einem Schmunzeln: "Ihr schafft es sogar, dass ich mit Euch singe." Das Erstaunliche sei, dass die Kinder in ihren Liedern "Geschichten erzählen" - etwa über die Tier- und Pflanzenwelt.
"Singen sorgt für Heiterkeit bei den Menschen - das ist ganz wichtig im Leben", befand der Wedtlenstedter Ortsbürgermeister Helmut Doll in seiner Rede. "In Zeiten von Computern und Laptops ist der Gesang eine Medizin gegen Einsamkeit: Er erzeugt Wir-Gefühl." Früher sei allerdings sicherlich mehr in den Familien gesungen worden als heute, räumte Doll etwas wehmütig ein.
Hier hakte Sabine Nickel ein: "Die Eltern unterstützen das Singen der Spielkreiskinder ganz wunderbar." Ihr sei gar zu Ohren gekommen, dass "die Kinder nun auch zu Hause singen, obwohl sie das früher gar nicht getan haben".

Peiner Nachrichten vom 18. April 2012
Gemeinsames Singen - welche Freude
In den traditionellen Männer- und Frauenchören ist kaum eins der Mitglieder jünger als 70 Jahre. Der Braunschweiger Kreis-Chorverband wehrt sich gegen diesen Trend. Ziel: Das deutsche Liedgut wieder salonfähig zu machen.
"Wenn in Frankreich junge Leute am Lagerfeuer zusammensitzen, dann werden dort französische Chansons angestimmt - und in England britische Lieder. Nur in Deutschland, da käme kaum einer auf die Idee, deutsches Liedgut zu trällern, hier ist so etwas verpönt", sagt Kreischorleiter Axel Huse mit einem Blick in die Runde und seufzt. Das deutsche Lied, es ist unter jüngeren Menschen nicht mehr salonfähig.
Es ist Samstagnachmittag und die Mitglieder des Kreis-Chorverbandes Braunschweig haben sich zur Jahreshauptversammlung in der Handwerkskammer am Burgplatz eingefunden. Zahlreich sind sie hier zusammengekommen, doch wohin man auch blickt, es fehlen die jungen Gesichter.
27 Chöre zählt der Verband zu seinen Mitgliedern, doch in nur zweien davon singen Kinder und Jugendliche mit. Die Männer- und Frauenchöre, die hauptsächlich traditionelles deutsches Liedgut singen, haben einen Altersdurchschnitt, der jenseits der 75 liegt.
Von Frust oder gar Gejammere ist hier jedoch nichts zu spüren, denn dieser Verband hat eine Mission. "Wir haben erkannt, woran es liegt", ist sich Kreischorleiter Huse sicher.
"Wir wollen das Volkslied wieder salonfähig machen, indem wir die traditionellen Texte und Melodien modernisieren, um den jungen Leuten begreiflich zu machen, dass auch wir Deutschen zeitlose, gute Musik besitzen", sagt Huse.
Der Braunschweiger, der selbst den Polizeichor leitet, weiß, dass dies keine einfache Aufgabe ist.
Denn um bei den Jungen die Lust am Singen wieder zu wecken, müssten die traditionellen Texte und Melodien so verändert werden, dass sie fetziger, poppiger klingen.
"Doch damit haben dann meist die Älteren ein Problem."
Darin liegt die Crux: "Jeder von uns singt die Art von Musik gerne, mit der er groß geworden ist", erklärt der Chorleiter. Deswegen sei es so schwer, einen generationenübergreifenden Nenner zu finden.
Hinzu kommt: Die wenigen jungen Chöre, die sich oft auf Selbstinitiative hin in der Region gegründet haben, sind bis auf einen nicht Mitglied im Kreis-Chorverband. Woher kommt das? "Nun, wir vermuten, dass den jungen Chören nicht klar ist, was ihnen eine Mitgliedschaft bringen würde", vermutet Huse.
Die meisten wüssten nicht, dass sie als Verbandsmitglied für Konzerte weitaus niedrigere Gema-Gebühren zahlen müssten und über den Verband auch versichert seien. Doch die Kommunikation scheitert wohl auch bereits daran, dass der Verband gar nicht weiß, wo und wie viele junge Chöre es gibt.
Doch ein Problem nach dem anderen. Zuerst sei es das Wichtigste, Kinder und Jugendliche überhaupt erst einmal mehr fürs Singen zu begeistern, stellt der Kreisvorsitzende Alexander Riedel fest. Und hierbei könne der Verband bereits erste Erfolge aufweisen. An zwei Initiativen sind die Braunschweiger beteiligt: Zum einen fördert der deutsche Chorverband das Singen in Kindergärten, indem er gezielt ein Gütesiegel an jene Einrichtungen vergibt, in denen regelmäßig und kindgerecht gesungen wird.
Was es heißt, kindgerecht zu singen, vermittelt der Chorverband in eigenen Schulungen. In Braunschweig besitzt zum Beispiel der St. Andreas Kindergarten ein solches Siegel - und sang dann auch prompt beim niedersächsischen Kinder-Festival mit, das vom Kreis-Chorverband organisiert wurde.
Als zweite Initiative gibt es sogenannte Chorklassen, eine Initiative des Kultusministeriums, die der Chorverband unterstützt. Die teilnehmenden Schulen bieten eine Stunde Musikunterricht in der Woche mehr an, so wie etwa die Grundschule Bebelhof.
"Dabei geht es uns nicht primär darum, für unsere Chöre Nachwuchs zu bekommen", meint Riedel. "Jeder, der es selbst einmal ausprobiert hat, weiß, wie positiv sich Singen auf die Seele auswirkt", sagt er. "Es fördert bei Kindern die Sprachentwicklung und baut Stress ab. Vor allem aber ist das Singen in der Gemeinschaft eins: ein Riesenspaß."
Gerade in klassischen Chören sind wenig jüngere Sänger zu finden.
Braunschweiger Zeitung vom 19. März 2012
Altes Liedgut und Lieder aus der Wirtschaftswunderzeit
VECHELDE. Stimmreich, fröhlich und mit einer sehr großen Beteiligung der Chöre des Sängerkreises Braunschweig-West fand am Samstag das 58. Gemeinschaftssingen im Bürgerzentrum in Vechelde statt. Ausrichter in diesem Jahr war der Frauenchor Bettmar, der mit einem freundlichen Jada der Veranstaltung einen flotten Beginn bescherte.
Mit altem Liedgut wie Herrmann Löns "Rose Marie" und "Im Krug zum grünen Kranze" von Karl-Friedrich Zelter gaben der MGV "Liederkranz Bettmar" und der MGV Vallstedt als erste Darbietende dem Abend ein solides Fundament.
Der Frauenchor Timmerlah hatte musikalisch einen anderen Schwerpunkt. Die Damen, am Flügel von Chorleiter Siegfried Schatton begleitet, wählten Lieder aus der Wirtschaftswunderzeit. Mit "Träume von Sorrent" und "Bist du einsam heut? Nacht" ließen sie die Zuhörer in Erinnerungen schwelgen.
Neun Sängervereinigungen traten mit je drei Liedern auf, um sich gegenseitig mit Musik zu erfreuen. Ein Wettkampf stand nicht hinter der Veranstaltung, zu der rund 350 Sänger und Sängerinnen kamen.
In schwedischer Sprache präsentierte der Kirchenchor Sierße das Volkslied "Vem kann segla förutan vind" (Wer kann ohne Wind segeln). Bemerkenswert war, dass der Sierßer Kirchenchor, als kleinster Teilnehmer mit nur sieben Sängerinnen und zwei Sängern, sogleich mit seinen Liedern eine sakrale und sinnliche Atmosphäre schuf.
Obendrein gab es für eine der Sangesschwestern noch eine große Überraschung: Die Schatzmeisterin des Frauenchors Vechelde, Hildegard Pohl, wurde für 40 Jahre Mitgliedschaft im Vorstand geehrt. Aus den Händen des Vorsitzenden des Sängerkreises Braunschweig-West, Alexander Riedel, erhielt die überraschte Hildegard Pohl eine Urkunde als Dank für ihre Treue.
Beim Westkreissingen des Sängerkreises Braunschweig-West stand der Spaß im Vordergrund.

Braunschweiger Zeitung, Peine vom 12. März 2012
Chor-Auszeichnung für Sängerchef aus Gifhorn
GIFHORN. Hans-Jürgen Ollech aus Wesendorf im Kreis Gifhorn ist mit der Fokke-Pollmann-Medaille des Chorverbandes Niedersachsen-Bremen ausgezeichnet worden. Ollech hatte den Verband mit mehr als 1300 Chören in 32 Kreisverbänden seit zwölf Jahren als Präsident geführt. Beim Verbandstag in Leer kandidierte er altersbedingt nicht wieder.
Braunschweiger Zeitung vom 5. März 2012
Großer Auftritt für kleine Sänger
Braunschweiger Chöre sangen beim dritten Niedersächsischen Kinderchor-Festival "Kleine Leute, bunte Lieder"
350 kleine Sänger hatten am Samstag ihren großen Auftritt beim Kinderchor-Festival. Jeder der acht teilnehmenden Chöre hatte eine bunte Liederauswahl vom traditionellen Kanon bis zum flotten Rapsong für das Konzert vorbereitet.
"Kleine Leute, bunte Lieder" heißt das Motto des 3. Niedersächsischen Kinderchor-Festival. Braunschweig ist bereits zum zweiten Mal mit dabei. "Das Festival ist für die Chöre ein tolles Forum, um zusammenzukommen und sich auszutauschen", erklärte Organisatorin Cornelia Hemmann von der Kontaktstelle Musik Region Braunschweig, die das Festival gemeinsam mit der IGS Franzsches Feld und dem Kreis-Chorverband Braunschweig veranstaltet. "Und natürlich können die Kinder zeigen, was sie alles gelernt haben."
Und das taten die kleinen Sänger auch - singend, pfeifend und klatschend. Viele hatten zu ihren Liedern auch passende Bewegungen einstudiert. "Schweinerei was stinkt hier so? Die Schweine mit dem Speckpopo", sang die Chorklasse der Grundschule Bebelhof und hielt sich beim Refrain des "Schweine"-Rocksongs die Nase zu.
Bei den flotten Rhythmen und frechen Reimen hielt es auch viele Zuhörer in der Aula der IGS Franzsches Feld nicht lange auf ihren Stühlen. Begeistert wippten die zahlreich erschienenen Eltern, Großeltern und Geschwister mit den Füßen und klatschten im Takt.
"Singen macht Spaß und bereitet Freude", sagte Alexander Riedel, Vorsitzender des Kreis-Chorverbandes. "Mit diesem Festival wollen wir die Eltern motivieren, ihre Kinder bei Singen weiter zu unterstützen."
Durch 23 niedersächsische Städte wandert das Kinderchor-Festival in den nächsten Monaten. Rund 9000 Kinder aus Schul-, Kindergarten-, Kirchen- oder Vereinschören stellen dabei sich und ihre Lieder vor. Die Schirmherrschaft hat Kulturdezernentin Dr. Anja Hesse übernommen. Aus Braunschweig nahmen Chöre der Christuskirche, der CJD International School, der Singschule St. Aegidien, vom Kindergarten St. Andreas sowie von den Grundschulen Bürgerstraße, Bebelhof und An der Schunter teil.
"Das hat Spaß gemacht und war ganz toll", freuten sich die achtjährige Hasti und der neunjährige Justin nach ihrem Auftritt mit dem Chor "Kunterbunt" von der Grundschule Bürgerstraße. Ein bisschen Lampenfieber hätten sie vorher schon gehabt, erzählten die Kinder. "Das fühlt sich dann an, als ob ganz viele Ameisen in meinem Bauch Trampolin springen", beschreibt die achtjährige Nova das merkwürdige Gefühl.
Als alle Chorkinder am Ende des Konzertes mit dem Publikum den Kanon "Froh zu sein bedarf es wenig" sangen, war die Aufregung aber verflogen.

Braunschweiger Zeitung vom 13. Februar 2012 - Privatfoto: ©Joachim Wecker
"Kleine Leute, bunte Lieder“
350 Kinder singen
Rund 350 Kinder beteiligen sich am Samstag, 11. Februar, am Chorfestival "Kleine Leute, Bunte Lieder". Schulen, Kindergärten und Kirchengemeinden haben ihre Chöre für das Festival angemeldet und sind in der Aula der IGS Franzsches Feld ab 11 Uhr dabei. Der Eintritt ist frei.
Aus Braunschweig nehmen Chöre der Grundschulen Bebelhof und Bürgerstraße, der CJD International School, der Singschule St. Aegidien und des St. Andreas Kindergartens teil. Veranstalte des regionalen Festivals sind die IGS Franzsches Feld, der Kreis-Chorverband Braunschweig und die Kontaktstelle Musik Region Braunschweig.
Die Schirmherrschaft hat Kulturdezernentin Dr. Anja Hesse. Mit rund 24 regionalen Festivals und 9000 teilnehmenden Kindern gehört "Kleine Leute, bunte Lieder" zu den größten Chorfestivals des Landes. Zum Abschluss des Festivals gibt es am 2. Juni ein Konzert im großen Sendesaal des NDR in Hannover.
Braunschweiger Zeitung vom 8. Februar 2012
Klassische Stücke mit Hingabe intoniert
Adventkonzert des MGV Liederkreis fand viel Beifall - Vorträge von Gastchören und heitere Geschichten
HELMSTEDT. Der Männergesangverein (MGV) Liederkreis Helmstedt lud zur Einstimmung auf das Weihnachtsfest zum Konzert in die Aula des Juleums unter dem Motto "Advent, so gnadenreich" ein. Dazu Vorsitzender Wolfgang Koch auch drei mitwirkende Gastchöre.
Einmal mehr war die Aula des Juleums voll besetzt. Alle Chöre trugen mit ihrer Darbietung dazu bei, dass bei allen Zuhörern bald eine adventliche Stimmung aufkam.
Weihnachtliche Chorliteratur wurde geboten, vom klassischen Weihnachtslied bis hin zum anspruchsvollen Vortrag. Chordirektor Wilhelm Maesmann leitet den Liederkreis und den MGV und Frauenchor Hillers eindrucksvoll. Er hat beide Chöre in intensiver Chorarbeit zu beachtlichen Leistungen geführt. Die von ihm sorgfältig ausgewählten Lieder wurden von beiden Chören sauber und mit viel Hingabe vorgetragen. Henry Walter und Otto Matthies trugen zwischen den Chorvorträgen heitere und besinnliche Weihnachtsgeschichten vor und rundeten so die Programmfolge ab.
Der Liederkreis eröffnete das Konzert mit Sätzen von Karl Heinz Jäger "Advent, so gnadenreich" und " O du schöne Weihnachtszeit".
So homogen, wie die klangliche Gestaltung gelang, so ausgewogen waren die gewählten Vorträge, mit denen sich die Sängerinnen und Sänger den klassischen und modernen Weihnachtslieder widmeten. Der Männer- und Frauenchor Hillerse konnte besonders mit bekannten Weihnachtsliedern "Süßer die Glocken nie klingen", "Leise rieselt der Schnee" und "Jingle Bells" begeistern.
Der Gospelchor Emmerstedt unter Leitung von Frieda Vogel war mit rhythmischen Gospelmelodien zu hören, die mit viel Temperament vorgetragen wurden. Die Auflockerung durch moderne Gospelgesänge kam gut an. Marcus Voigt dirigierte die Helmstedter Chorvereinigung.
Die sechs Einsätze waren sorgfältig vorbereitet und wurden sauber intoniert. Mit dem in deutscher Sprache vorgetragenen "Feliz Navidad" brachten die Sänger vom Liederkreis auch ihre frohen Weihnachtswünsche an das Publikum: "Ein frohes Fest - wir wünschen frohe Weihnacht".
Das abschließende vom MGV Liederkreis und dem MGV und Frauenchor Hillerse gesungene "Ave Glöcklein" forderte eine Zugabe heraus. Alle Chöre erhielten am Schluss viel Beifall.

Wolfburger Nachrichten, Helmstedt vom 14. Dezember 2011
Tägliches Singen gehört in dem Kindergarten zum guten Ton
Einrichtung an der Köchinger Straße in Vechelde hat den "Felix" erhalten - "Singen fördert Sprachentwicklung"
VECHELDE. "Singen ist gesund und macht gesund": Dieser Überzeugung ist Alexander Riedel, Vorsitzender des Kreis-Chorverbandes Braunschweig - gestern hat der Salzgitteraner den Kindergarten an der Köchinger Straße in Vechelde mit dem "Felix" ausgezeichnet.
"Felix" - das ist ein Qualitätsgütezeichen, das der Deutsche Chorverband an Kindergärten vergibt, in denen die Mädchen und Jungentäglich singen. "Unsere Kinder sind ganz begeistert beim Singen dabei", freut sich die Kindergartenleiterin Katja Haake. Schon seit Jahren werde in der Einrichtung an der Köchinger Straße gesungen und das komme auch bei den Eltern gut an. "Ich werde immer wieder von Eltern nach den Liedtexten gefragt, so dass ich davon ausgehe, dass die Kindervielfach auch zu Hause mit der Familiesingen", meint Katja Haake.
Bevor der Chorverband "Felix" an einen Kindergarten vergibt, wird die Einrichtung "von uns mehrfach aufgesucht und getestet", berichtet Riedel und spricht von strenger Prüfung. Das Qualitätssiegel gelte für drei Jahre, danach müsse der Kindergarten einen erneuten Antrag auf Prüfung stellen. Riedel: "Tägliches Singen fördert die Sprach- und die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder. Wer im Kindergarten singt, erhöht seine Schulfähigkeit."

Braunschweiger Zeitung, Peine vom 11. November 2011
Ohne Gesang kein Leben
Chorgemeinschaft Denstorf gestaltete ein kleines Konzert in stiller Zeit
DENSTORF. Schon das erste Lied war ein Mutmacher. Die Chorgemeinschaft Denstorf sang den Kanon "Ohne Gesang kein Leben". Ja, Musik macht das Leben lebenswert. Diese Erkenntnis hilft, die bevorstehenden Tage wie Volkstrauertag und Totensonntag zu bewältigen.
Die gut beheizte Denstorfer Kirche war voll besetzt, als das "Kleine Konzert in stiller Zeit" stattfand: Veranstalter war die Chorgemeinschaft Denstorf. Die fast 60 Sänger boten ein festliches Programm, von dem die Zuhörer so begeistert waren, dass sie sich danach gebensreich erwiesen. Ihre Spendenkommen den Pfadfindern des Ortes zugute.
Die Chorleiterin Regina Geermann hatte in einem Soloauftritt die Nachhaltigkeit der Spenden gewürdigt. In dem von ihr komponierten Lied "Kleine Bank am Kirchhof" berichtete sie, dass vor einigen Jahren mittels der Kollekte die Bank am Kirchhof habe angeschafft werden können.
Denstorf Pastor Johannes Büscher hatte für seine Andacht eine rote Rose mitgebracht - "als Predigthelfer", wie er sagte. Sie entfaltete sich. Aber erst die vielen Blätter zusammen ergäben eine Rose. Auch Gott habe sich entfaltet, indem er seinen Sohn zu uns geschickt habe. "Jesus Christus bleibt unter uns als Geist der Liebe", sagte der Pastor.
Auch in den Darbietungen ging es um den Herrn, die heilige Dreifaltigkeit, die Liebe und die stille Zeit. Regina Geermann dirigierte die Chorgemeinschaft mal fröhlich fordernd, mal in der Lautstärke zurücknehmend. Ergreifend wurden die Titel "Unser Vater" und "Bleib bei mir Herr, der Abend bricht herein" dargeboten. Fast alle Chöre der Region klagen, sie hätten nicht genügend Männerstimmen. Doch hier, in Denstorf, erwiesen sich die Tenöre und vor allem die Bässe von geradezu fundamentaler Stärke.
Als weitere Solisten traten Lisa Gruner, Ilona Kunz und Doris Rickmann sowie das Instrumental-Duo Florian und Andreas Pausewang auf. Gedichte, unter anderem von Ina Seidel und Joseph von Eichendorff, trugen Rolf Seide, Ellen Weber und Friedrich Bokelmann vor.
Zum Schluss erhielten alle Solisten und die Dirigenten je eine Rose, bevor der Vorsitzende der Chorgemeinschaft Dentorf, Siegfried Herrmann, die Konzert-Besucher zum Gesprächsaustausch ins Dorfgemeinschaftshaus (DGH) einlud. Zur Stärkung wurden dort unter anderem Zwiebelkuchen und Brezeln angeboten.
Braunschweiger Zeitung, Peine vom 9. November 2011
Felix verliehen
Der Vorsitzende des Kreis-Chorverbandes Braunschweig, Alexander Riedel, überreicht Veronica Meyer, Leiterin der evangelischen Kindertagesstätte Watenbüttel, die Urkunde für die Zertifizierung der Kita mit dem Qualitäts- und Gütezeichen Felix. Der deutsche Chorverband verleiht den Felix nach eingehender Prüfung an Kindergärten, die vorbildlich aktives Singen bei Kindern fördern, da man festgestellt hat, dass tägliches Singen von kindgerechten Liedern unterschiedlicher Auswahl die Entwicklung sehr positiv beeinflusst und fördert.
Braunschweiger Zeitung vom 15. Oktober 2011
Radetzky-Marsch als letzte Zugabe
Beim Herbstkonzert der Polizei war die Stadthalle wieder gut besucht
Die Besucher des Herbstkonzerts "Polizei singt und spielt" sind eisern. Sie verlassen die Stadthalle erst, nachdem sie den Radetzky-Marsch als letzte Zugabe erhalten haben. Das ist seit Jahren so. Das war auch bei der 31. Auflage der Fall.
Der große Saal der Stadthalle war, einschließlich der Emporen, am Sonntag wieder gut besetzt. Dafür gibt es mehrere Gründe: Erstens wird stets ein vielfältiges Programm geboten, zweitens sind die Eintrittspreise moderat, und drittens hat der Polizeichor Braunschweig als Veranstalter den Konzert-Beginn vom Abend auf den Nachmittag verlegt. Damit ist er den treuesten seiner Zuhörer, unter denen die Generation über 50 in der Mehrzahl ist, entgegen gekommen.
Der Vorsitzende des Polizeichors Braunschweig, Hans-Werner Burgdorf, der auch als launiger Moderator durchs Programm führte, wies in seiner Begrüßungsansprache auf den Erntedanksonntag hin und versprach: "Wir, das sind 120 Mitwirkende, bieten ihnen reife musikalische Früchte."
Damit hatte er nicht zuviel versprochen. Bleiben wir im Bild: Sozusagen die süßesten Orangen hatte das Landespolizeiorchester Sachsen-Anhalt, das aus der fruchtbaren Magdeburger Börde gekommen war, mitgebracht. Unter der Leitung von Uwe Streit spielte es unter anderem den Fehrbelliner Reitermarsch, in dem die Trompeter glänzen durften, die Tritsch-Tratsch-Polka von Johann Strauß und die Titelmelodie aus den "Miss Marple"-Filmen.
Der Männergesangverein (MGV) Liedertafel Vechelde von 1867 bot "Am fidelen Stammtisch", ein humoristisches Potpourri, und Franz Schuberts "Nachtgesang im Walde" unter der Leitung von Hans Mesecke ganz großartig dar. Beim durch Freddy Quinn berühmt gewordenen Titel "Heimweh", in dem es heißt: "Schön war die Zeit", sangen manche Zuhörer den Text mit.
Der Polizeichor Braunschweig gefiel unter der Leitung von Axel Huse unter anderem mit dem Volkslied "Belle rose du printemps" durch gut herausgearbeitete Crescendi sowie mit den durch die "Platters" bekannt gewordenen Titeln "Only You" und "Great pretender".
Mit dem größten Beifall bedacht wurden jedoch die Darbietungen, die die beiden Männerchöre gemeinsam bestritten - und zwar a cappella, also ohne Instrumentalbegleitung. Beim Bergsteiger-Lied "La Montanara" tauchten die Beleuchter der Stadthalle mit ihren Scheinwerfern die 80 Sänger in ein dunkelrotes Abendlicht. Da applaudierten die Zuhörer stehend.

Braunschweiger Zeitung vom 4. Oktober 2011
Chorleiter geht nach 27 Jahren
Gert Gehrich-Schröter gehört dem MGV 1868 3in halbes Jahrhundert an
THIEDE. Im Rahmen eines Chorkonzertes in der Steterburger Stiftskirche wurde der vieljährige Chorleiter der Thieder Chorgemeinschaft MGV 1868, Gert Gehrich-Schröter, in en musikalischen Ruhestand verabschiedet.
Der Musiklehrer leitete den Chor 27 Jahre, und nach 50-jähriger Mitgliedschaft wurde ihm die Ehrenchorleiterschaft der Salzgitter-Chöre zuteil. Zudem erhielt Gehrich-Schröter die goldene Ehrennadel und Urkunde des Deutschen Chorverbands für seine Verdienste um das Chorwesen.
"Obwohl es heute mein Abschiedskonzert ist, singen wir nur fröhliche Lieder", sagte der Geehrte und setzte das Vorhaben mit seinem Chor um. Mit Stücken wie "Sing mit mir", "Violetta", "Rivers ob Babylon" oder "Wochenend und Sonnenschein" ernteten die Protagonisten viel Beifall. Zudem gaben die Kirchenchöre St. Bernward, St. Georg und der Stiftschor sowie die Solisten Gesine Arnold und Matthias Menzler Kostproben ihres Repertoires.

Salzgitter Zeitung vom 13. September 2011
Postmännerchor wird 100 Jahre
Jubiläum wird mit Chorkonzert am Samstag in St. Pauli gefeiert - Mitgliederschwund stets getrotzt
ÖLPER. Man muss auch mal seinen Prinzipien treu bleiben. "Wir haben vereinbart: Solange wir singfähig sind, bleiben wir ein reiner Männerchor", betont Felix Deister. Er ist Vorsitzender des Postmännerchores Braunschweig, der im Juni 100 Jahre alt ist.
Gefeiert wird am Samstag: mit einem öffentlichen Konzert von 15 Uhr an in der Pauli-Kirche in der Jasperallee. Und abends zusammen mit den Ehefrauen und befreundeten Chören im Waldhaus Ölper. Doch dazu später mehr.
Noch 14 aktive Sänger sind dabei geblieben, außerdem gehören 14 Mitglieder dem Verein passiv an. 1924, 13 Jahre nach der Gründung, sangen bei der Fahnenweihe sogar 100 Vereinsmitglieder. Die Fahne existiert noch, wird zum Jubiläum ausgestellt.
Eine dreistellige Sängerzahl gibt es längst nicht mehr. "Uns geht es wie fast allen Männerchören. Immer mehr Sänger hören auf", sagt Deister. Er ist seit 1976 Chormitglied, trat als 31-jähriger ein. Heute ist er mit 66 Jahren der Jüngste.
Gerhard George ist als ältestes Mitglied 90 Jahre alt und einer der treuesten Chorsänger. "Er fehlt so gut wie nie", berichtet Deister. Auch nicht, seit vor zwei Jahren mit Irina Brodtmann erstmals eine Frau die musikalische Chorleitung übernommen hat. "Wir haben ihr bei der Leitung eines anderen Chores einmal zugehört und dann abgestimmt", sagt der Vorsitzende. Brodtmann hat das Amt von Siegfried Schatton übernommen, der von 1981 bis 2008 Chorleiter war. "Wir haben auch mit ihm gern und gut zusammengearbeitet", betont der Vorsitzende.
Als berufsständischer Chor kommen die ehemaligen Postler aus ganz Braunschweig und der näheren Umgebung. Vorstandsmitglied Siegfried Bittner reist beispielsweise immer aus Cremlingen zu den wöchentlichen Übungsstunden an. Die finden meistens im Stadtparkrestaurant statt, doch da dies momentan geschlossen ist, wird öfter als sonst im Dorfgemeinschaftshaus in Broitzem geprobt. Seit 2010 ist der Postmännerchor eine Singgemeinschaft mit dem Männerchor Broitzem eingegangen, elf Jahre zuvor auch schon mit dem Männergesangverein Braunschweig. Das hat allen drei weiterhin eigenständigen Chören bis heute das Überleben gesichert.
In Braunschweig gibt es seit den 1970er-Jahren auch einen Gemischten Postchor, der auch von Irina Brodtmann geleitet wird. Aber die Ex-Postler haben sich ja entschieden, ein reiner Männerchor zu bleiben. "Wir müssen sonst unser gesamtes Repertoire ändern, und der Klangkörper würde auch nicht mehr passen", erklärt Deister. Trotzdem gibt es natürlich keine Konkurrenz zwischen beiden Postchören. Der Gemischte Chor tritt auch beim Jubiläumskonzert auf, und im jährlichen Wechselrhythmus bestreiten beide Chöre einen Singnachmittag im Stadtpark sowie im Dezember gemeinsam ein Weihnachtskonzert in der Magnikirche. Der Postmännerchor tritt auch jährlich beim Weihnachtsmarkt auf.
Erstmals werden zum Jubiläumskonzert gleich alle Sänger der Singgemeinschaft ihr neue gelbe Krawatte mit grauen Streifen zu den blauen Sakkos tragen - und die Mitglieder des Postmännerchores sicher auch noch am Abend zum Festabend im Waldhaus Ölper. Denn dann wird Bürgermeisterin Friederike Harlfinger den Jubiläumschor im Auftrag des Bundespräsidenten mit der begehrten Zelter-Plakette auszeichnen, die ihm besondere Verdienste um die Pflege der Chormusik und des deutschen Volksliedes attestiert.

Braunschweiger Zeitung vom 16. Juni 2011
Erstes Konzert zum Jubiläum ist ein Heimspiel
Gesangverein Groß Steinum feiert sein 150-jähriges Bestehen mit einer Reihe von Veranstaltungen
GROSS STEINUM. Mit dem ersten Jubiläumskonzert in der Kirche in Groß Steinum beginnt der Gesangverein Groß Steinum am Sonnabend, 7. Mai, 14.30 Uhr, die Feiern anlässlich seines 150-jährigen Bestehens.
Der Gesangverein Groß Steinum bildet mit dem Gesangverein des benachbarten Sunstedt eine Chorgemeinschaft. Diese wird das Konzert bestreiten. Der Chor wird Stücke zu Gehör bringen, die er in der Vergangenheit mit besonders viel Freude gesungen hat.
So können sich die Zuhörer auf Chormusik-Evergreens wie "Sierra Madre", "Nabucco", "Amazing Grace" und die "Kleine Nachtmusik" freuen, aber auch auf Lieder mit kirchlichem Bezug wie "Kum Ba Yah" und "Rivers of Babylon". In die Ferne geht es mit dem "Andalusischen Abendlied" und dem "Zauber der Südsee".
In der aktiven Pause bringen begabte Schüler der Musikschule Königslutter, dessen Leiter Gregor Geisler auch der Chorleiter der Chorgemeinschaft ist, das bisher dort erarbeitet zu Gehör.
Nach dem Konzert findet im Dorfgemeinschaftshaus der offizielle Teil mit Ehrungen vieljähriger und verdienter Mitglieder und des deutlich über zehn Jahre in dieser Zusammensetzung arbeitenden Vorstands statt. Eingeladen sind neben diesen und deren Partner auch Königslutters Bürgermeister Ottomar Lippelt und Ortsbürgermeister Michael Leson sowie die Vertreter der örtlichen Vereine, die dann auch Gelegenheit zu einem Grußwort haben.
Der Nachmittag klingt gemütlich bei Kaffee und selbstgebackenen Kuchen und Torten aus. Nach diesem Konzert wird es ein weiteres in der Kirche in Lelm am Sonntag,29. Mai, geben, und im Kongress-Saal des Avalon Hotelparks Königshof am 3. September findet als krönender Abschluss ein Verbands-Chorkonzert statt.

Wolfsburger Nachrichten, Helmstedt vom 5. Mai 2011
Kinder in der Hubertusstraße singen gern
SALZGITTER-BAD. Die Felix-Plakette, das Qualitätszeichen des Deutschen Chorverbandes, erhielt jetzt der Kindergarten Hubertusstraße - hier wird sehr gern und gut gesungen. In einer kleinen Feierstunde mit Kindern, Eltern und weiteren Gästen überreichte Alexander Riedel, Vorsitzender des Kreis-Chorverbandes Braunschweig die Plakette an die Leiterin der Kindertagesstätte, Sabine Gabrielson.

Salzgitter Zeitung vom 20. April 2011
"Die Chöre in den Dörfern prägen das Gemeinschaftsleben"
Kreis-Chorverbandstag - Hagen Fiene aus Vechelde bleibt Schatzmeister - Aktionen in Kindergärten geplant
VECHELDE. Für weitere drei Jahre hat der Kreis-Chorverband Braunschweig am Samstag in Vechelde seinen Vorstand wiedergewählt. Eröffnet wurde der Kreis-Chorverbandstag durch den Männergesangverein Liedertafel Vechelde.
Vorsitzender bleibt somit Alexander Riedel aus Salzgitter. Sein Vertreter ist Hans-Werner Burgdorf, Anja Kluske ist FELIX-Beauftragte. Hagen Fiene aus Vechelde arbeitet als Schatzmeister, Jürgen Reichelt fungiert als stellvertretender Schatzmeister, Brigitte Gabelmann als Schriftführerin und Axel Huse als Kreischorleiter - er wird von Wilhelm Arnemann vertreten.
Grußworte sprach der Vechelder Bürgermeister Hartmut Marotz, der seit Jahrzehnten förderndes Mitglied der "Liedertafel" sei: "Dadurch bin ich dem Chorverband stets verbunden. Wir sind stolz, in allen Dörfern Chöre zu haben, die das Gemeinschaftsleben prägen." Er bezeichnete das Chorwesen als eine künstlerisch wertvolle Arbeit, die die Menschen zusammenführe, und vergaß nicht, die ehrenamtliche Tätigkeit zu loben. Der Chorverband sei nach wie vor eine Größe in der Kulturlandschaft und solle es auch bleiben.
Der Kreis-Chorverband ist im Vechelder Bürgerzentrum zusammengekommen: Dieses Gebäude sei eine traditionelle Singstätte, in der schon zahlreiche musikalische Größen wie Rudolf Schock aufgetreten seien, erinnerte Marotz.
Auch Annette Boldt-Stülzebach von der Abteilung Literatur und Musik im Fachbereich Kultur der Stadt Braunschweig betonte, Musik könne mit allen Sorgen umgehen. Deshalb sei die Arbeit unersetzlich. Damit alles funktioniere, sei viel Engagement, Zeit und Herzblut vonnöten, um die Arbeit weiter fortzusetzen. Man müsse die Tradition an weitere Generationen weitergeben. Seien sie weiterhin Multiplikatoren, rief sie den Mitgliedern zu.
In seinem Bericht erklärte Alexander Riedel, dem Chorverband Niedersachsen-Bremen gehören 73849 Mitglieder aus 1263 Chören an. Im Kreis-Chorverband gebe es 25 Gesangvereine mit 28 Chören. Dazu zählten vier Frauen-, 15 Männer-, sieben gemischte und zwei Kinder- und Jugendchöre. Von den 1500 Mitgliedern seien 744 aktiv, 696 fördernde und 16 Kinder und Jugendliche.
"Um weiter Mitgliederwerbung zu betreiben, sollen Chorkonzerte unterschiedlicher Art initiiert werden", regte Riedel an. Zudem seien im vergangenen Jahr 74 Ehrennadeln - darunter zahlreiche goldene - verliehen worden.
Als wichtige Aktion zählt die Verleihung der FELIX-Plakette, die Kindergärten verliehen bekommen für ihr Engagement zum Singen. "2010 war ein aktives FELIX-Jahr mit neun Auszeichungen", berichtete Anja Kluske. "Die Kinder, die mit Freude beim Singen sind, müssen weiter gefördert werden", meinte sie.
Der nächste Kreis-Chorverbandestag findet im kommenden Jahr am 17. März in Braunschweig statt.
Peiner Nachrichten vom 21. März 2011